Museumspädagogik

Et stüff! Leben und arbeiten im Beckumer Zementrevier

Sonderprogramm vom 22. Mai bis 8. Juni 2017

Wohl keine anderen in Beckum hergestellten Produkte haben die hier lebenden Menschen mehr beeinflusst als Kalk und Zement. In den Steinbrüchen erklangen die Schläge der Steinkühler, große Schornsteine schleuderten früher unablässig Rauch und Staub in die Luft. Die Steinkühler verdienten gutes und die Zementwerksbetreiber viel Geld – Zement von hier ging in die ganze Welt. Dieses Stück Beckumer Geschichte soll für Kinder erfahrbar werden.

Zum Schluss des Programms werden selbst gewählte Figuren aus Zement gegossen. Hierzu soll bitte jeder eine geeignete Gussform mitbringen (Joghurtbecher oder Spüliflasche oder ähnliches). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt getreu dem Slogan der Zementindustrie „Beton? Es kommt drauf an, was man draus macht!”

 

 


Ich bin ein außerschulischer Lernort

Das Stadtmuseum Beckum ist mit der Rubrik „Zement und Zeitreise” als eines der empfehlenswerten Ziele für pädagogische Exkursionen in den Stadtplan aufgenommen worden. Hervorgehoben werden darin der großbürgerliche Arbeitssalon eines Zementwerksdirektors, die Darstellung der örtlichen Wirtschaftsgeschichte, der Tante-Emma-Laden als Willkommensgruß sowie die Darstellung der mittelalterlichen Stadtgeschichte. 

Alle außerschulischen Lernorte erhalten einen roten Punkt als sichtbares Zeichen dafür, dass sich diese Einrichtungen für die Bildung in Westfalen stark machen.

Wirtschaftsgeschichte im Textilmuseum Bocholt, Deutsch auf Haus Nottbeck, Soziologie in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung in Dortmund – außerhalb der Schule zu lernen, das ist in Westfalen an vielen Orten möglich. Die Geschäftsstelle Bildungsnetzwerk der Stadt Münster und das LWL-Medienzentrum haben eine Internetseite entwickelt, die Lehrerinnen und Lehrern das vielfältige Angebot der außerschulischen Lernorte zugänglich macht:
www.paedagogischer-stadtplan.de