Kleiner Überschuss – keine Steuererhöhung

Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Stadtkämmerer Thomas Wulf stellten den Haushaltsplanentwurf 2018 vor.

In der Ratssitzung vom 19. Oktober haben Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Kämmerer Thomas Wulf den Haushaltsentwurf für 2018 vorgelegt.

Demnach weist der Ergebnisplan für 2018 ein Ertragsvolumen von 92,5 Millionen Euro auf. Im Aufwand sind 92,4 Millionen veranschlagt. Damit ergibt sich ein Überschuss von rund 98.000 Euro. Bei den Einnahmen sind 20,5 Millionen Euro als Gemeindeanteil an der Einkommens- und Umsatzsteuer einkalkuliert, Schlüsselzuweisungen in Höhe von 16,7 Millionen Euro und Gewerbesteuereinnahmen von 14,5 Millionen Euro. Einen großen finanziellen Aufwand bildet die Kreisumlage mit 19,5 Millionen Euro. Es folgen zahlbare Personalaufwendungen in Höhe von 18,5 Millionen Euro. 

Auch im Finanzplan können für die Folgejahre 2019 bis 2021 Überschüsse eingeplant werden, und das, obwohl erheblich investiert werden soll. Im Jahr 2018 sind die folgenden größeren Investitionen für Bauvorhaben geplant: Der Beginn der Erweiterung der Sekundarschule Beckum bildet mit 450.000 Euro den größten Posten. Insgesamt sind für den Erweiterungsbau rund 1,9 Millionen Euro vorgesehen. Mit 400.000 Euro schlägt der Endausbau der Tönne-Arnsberg-Straße im Baugebiet Pflaumenallee-Ost zu Buche. Viel investiert wird auch beim Hochwasserschutz und der naturnahen Entwicklung mehrerer Bäche.

Die liquiden Überschüsse werden zum Abbau von Kassenkrediten benötigt. Steuererhöhungen sehen die Planungen im siebten Jahr in Folge nicht vor. Auch bei den 3 Eigenbetrieben stehen die Zeichen auf Entschuldung. Insgesamt sollen hier Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 1,8 Millionen Euro abgebaut werden. Jetzt stehen die Beratungen des Entwurfs in den Ratsfraktionen an.

Haushaltsrede des Bürgermeisters

Haushaltsrede des Kämmerers

Eckdaten zum Haushaltsplan im Entwurf 2018

Haushalt und Beteiligungen