Barrierefrei in alle Richtungen

Die Stadt Beckum nimmt die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen ernst. 2007 wurde die Funktion einer/eines Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung eingerichtet.

Die Stadt Beckum ist aktiv bemüht, den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention gerecht zu werden und sie im Rahmen der Möglichkeiten Schritt für Schritt umzusetzen. Ein wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit.

Definition der Barrierefreiheit

Innerhalb der Stadtverwaltung bedeutet barrierefrei, dass ein Gebäude zum Beispiel rollstuhlgerecht ist und nach dem 2-Sinne-Prinzip gestaltet ist.

Was bedeutet 2-Sinne-Prinzip?
Hier geht es um die Sinne Hören, Sehen und Fühlen. Das 2-Sinne-Prinzip ist für Menschen wichtig, die einen Sinn nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung haben. Das 2-Sinne-Prinzip schafft hier einen Ausgleich, so dass die seheingeschränkte oder blinde Person Informationen erfühlen oder hören kann und die höreingeschränkte oder gehörlose Person die Informationen sehen kann.

Barrierefreiheit im Rathaus Beckum
Der Haupteingang des Rathauses ist barrierefrei. Im Rathaus befindet sich ein Fahrstuhl. Dieser ist nicht im 2-Sinne-Prinzip ausgestattet und innerhalb des Rathauses nur über Treppen erreichbar. Sie können den Fahrstuhl mit Hilfe auch über den Innenhof erreichen.

Sie können weder den Fahrstuhl noch die Sachbearbeitung im Rathaus oder Ständehaus in den Büros erreichen?

Teilen Sie dies bitte den Sachbearbeitungen mit, sie organisieren dann ein rollstuhlgerechtes Büro. 

Barrierefreiheit im Rathaus Neubeckum
Das Bürgerbüro im Rathaus Neubeckum ist nur über Treppen zu erreichen.
Der Fahrstuhl ist nicht barrierefrei.

Ständehaus
Die Dienststellen im Ständehaus und der Ständesaal sind nur über Treppen zu erreichen.

 

Wichtige rechtliche Grundlagen:
Behindertengleichstellungsgesetz NRW (BGG NRW)
UN-Behindertenrechtskonvention
Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG)

 

 

Ihre Ansprechpartnerin


für die Belange von Menschen mit Behinderung ist:

Monika Björklund