Anne Sommer-Meyer: Reste von Gestern. Artefakte - Malerei - Objekte

1. September bis 27. Oktober 2019

Das Stadtmuseum in Beckum lädt ein, in die gestalterische Welt Anne Sommer-Meyers einzutauchen und abzutauchen in ihre Alltagswahrnehmung, zu den Gedanken, die sie sich über Redewendungen aus den Nachrichten oder der Religion über Haus, Hof, Garten und Küche und unspektakuläre Nebensächlichkeiten macht. Die Künstlerin aus Weinheim (Baden-Württemberg) greift Alltagsdinge, Fundstücke und Themen aus dem täglichen Umfeld auf und bringt sie in neue, ungewohnte Zusammenhänge und stellt auf diese Weise Hintersinniges in den Vordergrund. In ihren konzeptionellen Arbeiten, Objekten und in ihrer Malerei zeigen sich die Vielfalt, der Einfallsreichtum und der doppelbödige Humor der diplomierten Kommunikationsdesignerin und Philosophin.

Voller Leichtigkeit springt Anna Sommer-Meyer zwischen unterschiedlichen Techniken hin und her, malt, zeichnet und verwandelt belanglos Wirkendes zu pfiffigen Objekten und Installationen. Auf diese Weise entsteht eine assoziationsreiche und sinnlich anmutende Ausstellung.

„Ein Teil meiner Arbeit richtet sich auf die kleinen Dinge oder großen Themen des Alltags – auf oft fast vergessene, unspektakuläre Nebensächlichkeiten. Die Themen dieses Arbeitsbereichs sind meist aus Haus, Hof, Garten und Küche.“

Aber auch die scheinbar naive Visualisierung von Zitaten, Phrasen und Redewendungen aus dem Alltag, Nachrichten, Religion oder Volksglauben werden verarbeitet. Es ist eine Mischung zwischen Abtauchen in Alltagswahrnehmung und dem Aufsteigen von Assoziationen.

Formal können dies konzeptionelle Arbeiten sein, die aus Sammlungen alltäglicher Fundstücke bestehen, die in neuen oder ungewöhnlichen inhaltlichen Zusammenhängen zu etwas „Neuem” oder „Anderem” seriell geordnet werden. Manchmal sind es ungewöhnliche Schaugerichte, Zeichnungen, Plastiken, Installationen oder Malerei, die den hoffentlich neugierigen Betrachtern präsentiert werden.

 

Bilder aus der Ausstellung

Die Künstlerin