Stab für außergewöhnliche Ereignisse

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Beckum (SAE) unter der Leitung von Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann tagt zurzeit in kurzen Abständen, um in der aktuellen Corona-Krise alle Vorkehrungen zu treffen und Maßnahmen zu beschließen. Oberstes Ziel: Zeit zu gewinnen und die Ausbreitung des neuartigen Virus weitestgehend einzudämmen, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Dabei behält der SAE auch die Folgen im Blick, wie etwa die Nöte von Unternehmen oder Eltern. Außerdem gilt es, die Infrastruktur und die Arbeit der Verwaltung sicherzustellen.

Viele Maßnahmen
Der SAE wird etwa jeden 2. Tag einberufen, mitunter muss es aber auch schneller gehen. In den Sitzungen bespricht der Verwaltungschef die Lage mit den Leitungen der Fachbereiche Innere Verwaltung, Finanzen und Beteiligungen, Recht, Sicherheit und Ordnung, Stadtentwicklung sowie Umwelt und Bauen und den Leitungen der Fachdienste Recht und Ordnung und Feuerwehr. Bedarfsweise kommen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzu. Da müssen Allgemeinverfügungen auf den Weg gebracht werden, die die Erlasse der NRW-Landesregierung für Beckum umsetzen, wenn etwa Schulen, Kitas oder Läden geschlossen werden müssen. Da werden Dienstgruppen konsequent getrennt, um auch hier Ansteckungen zu vermeiden. Da wird eine Hotline eingerichtet, um Fragen der Bevölkerung zu beantworten. Und natürlich gilt es, die Betroffenen bestmöglich aufzuklären. Diese und viele weitere Maßnahmen werden hier besprochen und durchgeführt.

SAE kommt erstmalig zum Einsatz
Dieses Gremium wurde im April 2018 etabliert und kommt wegen der Corona-Krise zum ersten Mal zum Einsatz. Bürgermeister Dr. Strothmann ist darüber hinaus zurzeit eingebunden in die Krisenarbeit des Kreises Warendorf, wo er sich ebenfalls regelmäßig mit dem Landrat und seinem Krisenstab und den anderen Bürgermeistern abstimmt.