5 E-Fahrzeuge für Stadt Beckum unterwegs

Die Stadt Beckum ist weiter „KlimaBEwusst” unterwegs. Mit den 4 neuen rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen fahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun mit 5 E-Autos weiter in Richtung klimaneutrale Kommune.

Die frisch angeschafften Renaults haben eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Gegenüber den Vorgänger-Fahrzeugen mit Verbrenner-Motor reduzieren sie die CO2-Emissionen der Stadt Beckum um bis zu 3 Tonnen pro Jahr. Geladen werden sie über eine Wallbox mit Ökostrom der Energieversorgung Beckum (EVB).

Zu 50 Prozent gefördert
Die Anschaffung der Fahrzeuge lohnt sich auch finanziell dank der 50-prozentigen Förderung im Rahmen der Masterplan-Kommune durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Betriebskosten sind im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrenner-Motor geringer, da aufwändige Inspektionen und Ölwechsel entfallen.  

Elektromobilität lohnt sich
Die Stadt Beckum möchte damit auch zeigen, dass sich der Umstieg in die Elektromobilität lohnt und E-Autos uneingeschränkt praxistauglich sind. Gerade für lokale Fahrten sind sie mehr als ausreichend, mit einer guten Planung können auch längere Fahrten problemlos gemeistert werden. In Beckum gibt es derzeit insgesamt 5 Ladestationen mit 14 Ladepunkten.  Am Rastplatz Vellern-Süd ist auch eine Schnellladung mit 150 Kilowatt möglich.

Private Förderung
Die Stadt Beckum weist darauf hin, dass der Kauf eines E-Fahrzeugs mit bis zu 9.000 Euro unterstützt wird. 6.000 Euro davon werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle getragen, der Herstelleranteil beläuft sich auf 3.000 Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt 60 Prozent (maximal 2.000 Euro) der Anschaffungskosten einer Wallbox. Einen zusätzlichen Bonus von 500 Euro durch das Land NRW bekommt, wer den Strom seiner eigenen Photovoltaik-Anlage (mit einer Leistung von mindestens 2 Kilowatt/Peak) nutzt oder den Ökostromtarif zahlt.

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Freuen sich über die lohnende Investition: v. l. Heiko Neumüller, Klärmeister Rudolf Reichert (beide Städtischer Abwasserbetrieb), Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, die neue Klimaschutzmanagerin Lena Herzog und Tobias Illbruck (Fachdienst Umwelt und Grün)
Ein Fahrzeug kommt beim Städtischen Abwasserbetrieb zum Einsatz.