Einsatz des Winterdienstes

Wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes vorgegangen sind und wie sie sich auf das Tauwetter vorbereiten, erfahren Sie hier.

Seit Beginn der Schneefälle am vorletzten Sonntag war die Belegschaft des Baubetriebshofs täglich ab drei Uhr nachts unterwegs, die Straßen befahrbar zu halten. Dabei gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundsätzlich nach einem Prioritätenplan vor:

Vorrangig wurden zunächst die Hauptverkehrswege, die Zufahren zu den Feuerwehren in den Stadtteilen, zum Krankenhaus, aber auch zu verschiedenen Alten- und Senioreneinrichtungen geschoben und abgestreut. Im Anschluss wurden die Nebenverkehrsstraßen und die Anliegerstraßen geschoben und gestreut. Dabei wurde wegen des hohen Schneeaufkommens kein Unterschied gemacht zwischen den Anliegerstraßen, auf denen gegen Entrichtung der Straßenreinigungsgebühr die Winterwartung von der Stadt geleistet wird und den Anliegerstraßen, in denen die Winterwartung zur Befreiung von der Gebühr auf die Anlieger übertragen wurde. Unmittelbar nach dem Abschieben wurde Salz gestreut. Durch dieses angepasste Streuen taut der festgefahrene Schnee wieder an und es kann erneut geschoben werden. Diese Vorgehensweise ist erforderlich, um die festgefahrenen Schneemengen zu lösen und im Ergebnis zu entfernen.

Weniger Salz in Kläranlagen
Dieses Vorgehen ist effektiv und umweltschonend. So können auch die Belastungen durch das Salz in den Kläranlagen so gering wie möglich gehalten werden. Denn auch das durchgängige Funktionieren der Kläranlagen ist elementar für die Gesundheit der Beckumerinnen und Beckumer.

Andere Lage als 2010
Anders als im Winter 2010 haben die Verantwortlichen entschieden, die Schneemassen nicht abzutransportieren. Das hat gleich mehrere Gründe: Der Abtransport ist nicht nur mit hohen Kosten verbunden, er hat 2010 zudem zu großen Folgeschäden an Gehwegen, Bürgersteigen, Beeten, Straßenbegleitgrün usw. geführt. Außerdem sind die Wetterbedingungen nun andere. Nach aktueller Lage ist davon auszugehen, dass sich durch das Auftauen der Schneemassen eine zeitnahe Entspannung ergeben wird. Das war vor 11 Jahren anders.

Auf Tauwetter vorbereitet
Am vergangenen Wochenende haben die Beschäftigten der Städtischen Betriebe Beckum neben den Räum- und Streuarbeiten auf den Straßen und Wegen sowohl Gefahrenstellen beseitigt, als auch vorbereitende Arbeiten für das einsetzende Tauwetter vorgenommen. Die Straßeneinläufe an den Straßentiefpunkten wurden dazu freigeräumt, damit das Tauwasser abfließen kann. Zurzeit werden neben letzten Räumarbeiten noch vereinzelt Einläufe freigelegt. Hierbei kann es punktuell zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen, da das Räumgerät Bewegungsfläche benötigt und der Schnee von diesen Stellen umgelagert werden muss. Zusätzlich werden für die Wochenmärkte am Mittwoch und Freitag der Marktplatz in Beckum und der Marktplatz in Neubeckum freigeräumt.

Tatkräftige Unterstützung
Die Stadt Beckum wurde bei den Arbeiten im Winterdienst durch Lohnunternehmer und auch viele ortsansässige Landwirte unterstützt. Am letzten Wochenende konnten mit dieser tatkräftigen Hilfe die Wirtschaftswege im Außenbereich geräumt werden.

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