Feller nimmt Kriegsgräber in den Blick

Regierungspräsidentin Dorothee Feller hat Kriegsgräberstätten in Neubeckum und Beckum besichtigt.
Auf dem katholischen Friedhof Neubeckum sprach sie im Beisein von Bürgermeister Michael Gerdhenrich und Vertretern des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf Wunsch der Kirchengemeinde mit Pfarrer Linsen und Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde über Möglichkeiten der Verlegung dreier Kriegsgräber an einen Standort. Die Idee dahinter: Die Gräber sollen besser wahrgenommen und mit Gedenktafeln gewürdigt werden. Die Regierungspräsidentin sicherte zu, im Bedarfsfall die russische Botschaft zu kontaktieren und das weitere Verfahren wohlwollend zu begleiten. Auf dem katholischen Friedhof Neubeckum sind zwei Sowjets (ein unbekannter Zivilarbeiter und ein unbekannter Kriegsgefangener) und ein deutscher Elektriker namens Martin Jansen begraben.

Friedhof Elisabeth-Straße
Auch von den 87 Kriegsgräbern auf dem Elisabethfriedhof in Beckum machte sich Feller ein Bild. Hier sind 88 Tote (Deutsche, Sowjets, Polen, Jugoslawen, Griechen und Belgier) des 2. Weltkriegs beigesetzt worden. Nicht mehr alle Gräber sind belegt, da einige Verstorbene in ihre Heimat umgebettet wurden.

93 Kriegsgräber in Beckum
Auf dem evangelischen Friedhof Neubeckum befinden sich 2 Kriegsgräber (2 deutsche Verstorbene). Insgesamt gibt es damit 93 Kriegsgräber im Stadtgebiet von Beckum. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bewahrt das Gedenken an die Kriegstoten beider Weltkriege. Kriegsgräber bleiben nach dem Gräbergesetz dauernd bestehen. Ausnahmen sind nur unter bestimmten Voraussetzungen und mit Zustimmung der Bezirksregierung möglich.

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Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Grab eines unbekannten sowjetischen Soldaten.
Friedhofs-Begehung
Grab eines Unbekannten
Grab eines unbekannten Soldaten
Friedhofs-Begehung
Kriegsgräberfeld auf dem Elisabeth-Friedhof
Kriegsgräberfeld auf dem Elisabeth-Friedhof