Fitness an der frischen Luft

Mit der neuen Sportanlage wurde das erste Projekt aus dem Entwicklungskonzept für Roland umgesetzt. An der Calisthenics-Anlage aus Edelstahl sind viele Fitnessübungen auf der Basis des eigenen Körpergewichts möglich.

Die Idee, eine Calisthenics-Anlage in Roland zu errichten, geht auf die Projektpaten Franziska und Maik Lotka zurück, die sich mit ihrer Anregung an den Bürgermeister gewandt hatten. Im Zuge der Erarbeitung des Dorfinnenentwicklungskonzepts für Roland (DIEK) konnte das Projekt dort aufgenommen werden. Beim Pressetermin mit Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann zeigte das Ehepaar einige Übungen, die an den Geräten für jedes Fitnesslevel möglich sind. 

Die Anlage besteht aus 2 sogenannten PullUp-Bars, einem Doppelbarren und einer Sprossenwand. Insgesamt misst die Anlage 6 mal 7 Meter. Ein Aufsteller mit Anwendungshinweisen ergänzt die Anlage. Sie besteht aus hochwertigem V2A-Edelstahl und ist entsprechend rost- und wartungsfrei sowie witterungsbeständig. Sie ist TÜV-geprüft. Mit dem Standort an der Schulstraße wurde eine geeignete Fläche gefunden. Die Fläche ist im Zentrum von Roland, frei zugänglich, einsehbar und nahe des Rolandsees. So ist die Anlage auch für Joggerinnen und Jogger attraktiv.

Um die Menschen aus der Umgebung an ihren Sport heranzuführen, bieten die beiden Calisthenics-Fans kostenlose Einführungskurse an. Wer Interesse hat, kann sich bei Franziska Lotka melden, lotka.franziska@gmail.com.


Aufbauarbeiten und Kosten
Die Firma CustomBars hat die Geräte geliefert. Mit den Tiefbau- und Montagearbeiten wurde die Firma Stefan Tripp Garten- & Landschaftsbau GmbH & Co. KG, Ahlen/Tönnishäuschen beauftragt. Vor 2 Wochen konnten die Fundamente vorbereitet werden, am 2. Juli wurde die Anlage aufgebaut sowie der Fallschutzsand aufgefüllt. Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf 19.711 Euro. Bei einer Zuwendung in Höhe von 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, beträgt der städtische Eigenanteil 6.900 Euro.


DIEK Roland
Das DIEK wurde 2018 in enger Abstimmung mit den örtlichen Akteurinnen und Akteuren erstellt, welches mit Zuwendungen gemäß der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung einer integrierten ländlichen Entwicklung” des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wurde. Der Rat der Stadt Beckum hat das DIEK am 27. November 2018 beschlossen.

Zur Realisierung des Projektes hat die Stadt Beckum im September 2019 einen Antrag auf Gewährung einer Zuwendung im Rahmen des „Dorferneuerungsprogramms 2020” bei der Bezirksregierung Münster gestellt, dieser wurde im April bewilligt.

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Freuen sich über das 1. DIEK-Projekt: v. l. Franziska und Maik Lotka, Pia Heitkämper (Stadt Beckum) und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann.
Die Projektpaten machen vor, was hier möglich ist.