Gedenken im Zeichen von Frieden und Toleranz

Zum Volkstrauertag hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Beteiligung des Bürgermeisters in Beckum und Neubeckum der Opfer von Kriegen und Gewalt gedacht.

Während im vergangenen Jahr die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag nur mit einer Kranzniederlegung im nichtöffentlichen Rahmen begangen werden konnten, war es dem Ortsverein Beckum des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wieder möglich, Gedenkveranstaltungen mit Vertreterinnen und Vertretern örtlicher Vereine und Verbände, der Politik sowie unter Beteiligung des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Beckum und des Trompetercorps Neubeckum zu organisieren.

Gedenkveranstaltungen an den Ehrenmalen in Beckum und Neubeckum
Mit einem feierlichen Prolog leitete Rita Ahlmer die Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag am Ehrenmal am Westenfeuermarkt in Beckum sowie am Ehrenmal auf dem Platz der Städtepartnerschaft in Neubeckum ein. In ihrem Prolog zitierte sie das Anti-Kriegsgedicht „Wenn jeder eine Blume pflanzte” von Peter Hertel.

Bürgermeister nimmt auch heutige Krisen in den Blick
Dass der Volkstrauertag im Zeichen des Gedenkens steht, aber auch die gegenwärtige Situation beispielsweise in Syrien, Afghanistan, Myanmar oder der äthiopischen Region Tigray immer beachtet werden muss, machte Bürgermeister Michael Gerdhenrich in seinen Gedenkworten zum Volkstrauertag deutlich. „Denn überall auf der Welt wünschen sich die Menschen nichts sehnlicher als den Frieden und verurteilen den Krieg. Krieg fordert immer unschuldige Opfer und ist niemals gerecht und gerechtfertigt”, so Gerdhenrich. Weiterhin richtete Michael Gerdhenrich den Blick auf einzelne Menschen, die in dunkler Zeit hell strahlten, wie die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie die weitgehend unbekannte Krankenschwester Maria Stromberger, die in Auschwitz Menschen mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgte. Zum Abschluss seiner Gedenkworte mahne er, dass unsere freiheitlichen Grundwerte heute auf eine harte Probe gestellt würden und gemeinsam jedweder Form vom Hass und Hetze die Stirn geboten werden müsse.

Kranzniederlegung
Im Anschluss an die Gedenkworte legte Michael Gerdhenrich gemeinsam mit Dr. Peter Paziorek als Vertreter des Landesverbandes  des Volksbundes die Gedenkkränze in Beckum und Neubeckum nieder, bevor beide Gedenkfeiern mit der gemeinsam gesungenen Nationalhymne endeten.

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Bürgermeister Michael Gerdhenrich hält eine Gedenkrede am Ehrenmal des Beckumer Westenfeuermarkts.
Bürgermeister Michael Gerdhenrich hält eine Gedenkrede am Ehrenmal des Beckumer Westenfeuermarkts.
Musikgruppe und Zuhörergruppe
Dr. Peter Paziorek (links) und Bürgermeister Michael Gerdhenrich bei der Kranzniederlegung.
Dr. Peter Paziorek (links) und Bürgermeister Michael Gerdhenrich bei der Kranzniederlegung.