Gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz

Auf dem Dach der Öffentlichen Bücherei Beckum prangt eine Photovoltaik-Anlage. Propst Rainer B. Irmgedruth und Bürgermeister Michael Gerdhenrich haben sie gemeinsam vorgestellt.

Während im Gebäude gelesen und nach neuem Lesestoff und Medien gestöbert wird, erntet die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Bücherei-Dach bei entsprechender Sonneneinstrahlung grünen Strom. Die neue Anlage mit Modulen auf der Ost- und der Westseite produziert rund 8 200 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Damit könnte man etwa 2 Haushalte mit Strom versorgen. Der Strom fließt in den Eigenverbrauch der Bücherei, der Bezug von externem Strom soll um etwa 45 Prozent gesenkt werden. Rund 11.300 Euro hat die neue Anlage gekostet. Die Stadt Beckum beteiligt sich an den Kosten durch den Verzicht auf einen Teil der zu erwartenden Ersparnis.

Kluger Beitrag zum Klimaschutz
Bürgermeister Michael Gerdhenrich dankte der Kirchengemeinde für die kluge Investition und den Beitrag zum Klimaschutz. „Nachhaltigkeit ist unserer Gemeinde sehr wichtig”, betonte Propst Irmgedruth. Ursprünglich verbrauchte die Bücherei 13 600 Kilowattstunden im Jahr. Durch den Austausch der Leuchtmittel konnte der Stromverbrauch bereits deutlich reduziert werden. Der verringerte Stromverbrauch wurde bei der Größe der Anlage zugrunde gelegt. 

Weitere Anlagen geplant
In Beckum gibt es 920 Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 14 574 Kilowattpeak. Diese generieren rund 13 Millionen Kilowattstunden an elektrischer Energie pro Jahr, das entspricht rund 10 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in Beckum. Sowohl die Stadt Beckum als auch die Kirchengemeinde planen den weiteren Ausbau der Solarenergie.

An den grundsätzlichen Betriebskosten der Bücherei in Trägerschaft der Kirchengemeinde beteiligt sich die Stadt Beckum zu zwei Dritteln.

 

 

 

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Bürgermeister Michael Gerdhenrich, Verwaltungsreferentin Gudrun Michels und Propst Rainer B. Irmgedruth stellen die Anlage vor.
Bürgermeister Michael Gerdhenrich, Verwaltungsreferentin Gudrun Michels und Propst Rainer B. Irmgedruth stellen die Anlage vor.