H. G. Butzko ist „aber witzig”

Am 5. November gastiert H. G. Butzko um 20 Uhr bei den „Beckumer Spitzen” mit seinem Kumpelkabarett im Stadttheater am Lippweg.

Es gibt ja Kabarett, und es gibt Kabarett mit H. G. Butzko. Das ist schon auch irgendwie Kabarett, aber irgendwie ist es auch ein bisschen anders. Denn was H. G. Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit.

Und getreu dem Motto „logisch statt ideologisch” hat Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als Kumpelkabarett bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke” stattfinden.

In seinem inzwischen 11. Programm „aber witzig” spürt Butzko dem Irrsinn nach, der mit der postfaktischen Zeitenwende einhergeht. Und dabei stellen sich allerlei interessante Fragen: Was ist ein Computervirus gegen eine echte Pandemie? Was die Reizüberflutung im Digitalen verglichen mit dem Anstieg des Meeresspiegels in der realen Welt? Was nützt die künstliche Intelligenz, wenn die menschliche Dummheit zeitgleich mitwächst? Es scheint, je mehr wir uns im Paralleluniversum des Virtuellen rumtreiben, umso mehr bringt uns das Treibhaus Erde zurück auf den Boden der Tatsachen. Und dass die Aufmerksamkeitsspanne inzwischen nur noch 280 Zeichen umfasst, ist ein Umstand, den es allerdings schon früher hätte geben müssen. Was wäre uns dann alles erspart geblieben? Die Bibel, Karl Marx und das neue Kabarettprogramm von H. G. Butzko. Und das ist dann allerdings auch schon wieder „aber witzig”.

Karten gibt es im Vorverkauf für 19,50 Euro in den Bürgerbüros der Stadt Beckum, 02521 29-222, buergerbuero@beckum.de sowie online.

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Bild: Wolfgang Immig
H. G. Butzko
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