Lok im Aktivpark Phoenix wird saniert

Die Dampfspeicherlokomotive im Aktivpark Phoenix wird zurzeit grundlegend saniert.

Die Lok, die seit 1992 in dem ehemaligen Steinbruch steht, wurde sandgestrahlt und grundiert. Der Boden im Führerstand musste erneuert werden, Risse und Schäden im Blechkleid wurden repariert. In Kürze steht die Neulackierung nach altem Vorbild an. Nach dem Anstrich sollen 2 neue Stahltreppen installiert werden. Diese bekommen ein sicheres Fundament. So wird es wieder möglich, das Führerhaus zu betreten, welches zwischenzeitlich gesperrt war. Die Stadt Beckum weist darauf hin, dass die Lok darüber hinaus kein Spielgerät ist und das Klettern auf der Lok nicht erlaubt ist. Wieder salonfähig wird die alte Lok voraussichtlich Ende September sein.

50 Tonnen schweres Geschenk wurde 1985 gebaut
Zu DDR-Zeiten hat das „Reichsbahnausbesserungswerk Helmut Scholz” aus Meiningen die alte Lok 1985 für die Vereinigten Mitteldeutschen Braunkohlewerke AG gebaut. Und von dort wurde sie im April 1992 nach Beckum verschenkt. Das 50 Tonnen schwere Triebfahrzeug für den Rangierdienst wurde in den Braunkohle-Brikettfabriken Beuna und Braunsbreda in brandgefährlichen Bereichen eingesetzt. Sie war überall da aktiv, wo Heiß- und Nassdampf aus einer stationären Dampferzeugungsanlage zur Verfügung stand. Sie kann in explosionsgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen, da bei ihr keine Verbrennung stattfindet. Auch heute werden Dampfspeicherlokomotiven in Industriebetrieben genutzt, wie etwa  in der Papier-, Zucker- und der Eisenindustrie. Im Aktivpark Phoenix hat diese Lok einen würdigen Rastplatz gefunden.

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Herbert Essmeier (Fachbereichsleiter Jugend und Soziales), Uwe Denkert (Fachbereichsleitung Stadtentwicklung) und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann vor der eingehüllten Lok
Herbert Essmeier (Fachbereichsleiter Jugend und Soziales), Uwe Denkert (Fachbereichsleitung Stadtentwicklung) und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann vor der eingehüllten Lok