Mehrere Straßen in Neubeckum saniert

Die Stadt Beckum setzt jedes Jahr zahlreiche Gemeindestraßen durch das Aufbringen von dünnen Asphaltschichten im Kalteinbau (DSK-Verfahren) instand. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt im Bereich Gustav-Moll-Straße, Heinrich-Zille-Straße, Kurze Straße, Wickingstraße und Wiethagen in Neubeckum.

Bürgermeister Dr. Strothmann überzeugte sich gemeinsam mit der Leiterin des Fachdienstes Tiefbau Heike Sievers und dem zuständigen Mitarbeiter Evgenij Krupskij vom Erfolg der Maßnahme.

Nutzungsdauer erheblich verlängert
Durch die Sanierung wird die Nutzungsdauer der alten Asphaltdeckschichten deutlich verlängert, in der Regel mindestens 5 Jahre, in Abhängigkeit von der Frostintensität der Wintermonate und der Stärke und Art der Verkehrsbelastung auch erheblich länger. Die Versiegelung der Oberfläche verhindert das Eindringen von Wasser, wodurch eine Verschlechterung der Straßensubstanz verzögert wird, insbesondere bei starkem Frost. Zudem wird die Straßenoberfläche griffiger, die Ableitung von Oberflächenwasser wird verbessert und das Erscheinungsbild der Straße entschieden aufgewertet.

Schnelles Verfahren
Im Rahmen der DSK-Maßnahmen wurden bei Bedarf die Aufsätze von Straßenabläufen, Schieber- und Hydrantenkappen sowie die Schachtabdeckungen von Kontrollschächten reguliert oder ausgetauscht. Weiterhin wurden stellenweise Bordsteine und sonstige Einfassungen begradigt und Schadstellen beseitigt. Die Asphaltflächen wurden zunächst gereinigt, und die Bordsteine und Einbauten abgeklebt. Danach wurde die Dünnschicht im Kalteinbau maschinell mit selbstfahrenden Misch- und Verlegemaschinen aufgebracht, zumeist in 2 Schichten. Schon 2 bis 4 Stunden später konnten die Straßen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Kostengüngliche Alternative zu Komplettsanierungen
Im Vergleich zu kostenintensiven Komplettsanierungen ist der Einbau von Dünnschichten eine wirtschaftliche Alternative, um den Erhalt des Straßennetzes mittelfristig sicherzustellen. Auch die Straße Auf dem Hollberg und der Fußweg des Elisabeth-Friedhofs wurden im DSK-Verfahren saniert. Insgesamt hat die Stadt Beckum hierfür rund 125.000 Euro ausgegeben.

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v. l. Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann, Heike Sievers und Evgenij Krupskij