Pflaumenallee wieder komplett

Haben gemeinsam die letzte Lücke gefüllt: v. l. Heinz-Jürgen Müller (Kreis Warendorf), Heinz-Josef Heuckmann (Stadt Beckum), Landrat Dr. Olaf Gericke, Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Uwe Denkert (Stadt Beckum).

Blühende Pflaumenbäume im Frühjahr, Bild: Andreas Vöge

Sturm „Friederike” hatte vor einem Jahr rund 60 alte Pflaumenbäume entwurzelt oder massiv beschädigt. Nun wurden 90 neue Bäume gepflanzt und alle Lücken geschlossen.

Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann pflanzten symbolisch gemeinsam den letzten der 90 neuen Bäume. Der Kreis Warendorf hat die Bäume gestellt, die Städtischen Betriebe Beckum haben die Bäume gepflanzt.

Somit wurden auch die jüngsten Sturmschäden ausgeglichen, damit auch kommende Generationen dieses  landschaftliche Kleinod und vor allem die leckeren Pflaumen genießen können. Die jungen Bäume, die unter anderem zu den alten Pflaumensorten „Graf Althans Reneclode”, „Ontario” und „Königin Victoria” zählen, sind zurzeit etwa 2 Meter hoch. Eine vergleichbare Gemeinschaftsaktion hatte es auch nach dem verheerenden Orkan „Kyrill” gegeben, dem 112 Obstbäume der Pflaumenallee zum Opfer fielen. Damals pflanzten Kreis und Stadt 345 Bäume nach.

Die Pflaumenallee prägt das Landschaftsbild im Beckumer Süden. Sie ist seit 1948 in den Karten verzeichnet und stellt auf einer Länge von über 4,4 Kilometern mit etwa 900 Pflaumenbäumen ein einzigartiges Landschaftselement dar, welches über die Nachpflanzungen auch für kommende Generationen erhalten wird. Der grüne südliche Ring Pflaumenallee stand zugleich Pate bei der Entwicklung des Beckumer Alleenrings, der nach und nach weiter entwickelt wird. Ziel ist es, über die so genannte „Steinbruchallee” im Norden und Osten das Fuß-, Wander- und Radwegenetz rund um Beckum zu vervollständigen.