Regierungspräsidentin zu Gast

Im Rahmen ihres Besuchs trug sich die Regierungspräsidentin in das Goldene Buch der Stadt ein. Mit im Bild: v. l. der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Markus Höner, Uwe Denkert (Fachbereichsleiter Stadtentwicklung), Brigitte Janz (Fachbereich Umwelt und Bauen), Gregor Stöppel (Vors. der FWG-Ratsfraktion), Barbara Urch-Sengen (Fachbereichsleiterin Innere Verwaltung), Angelika Grüttner-Lütke (Vors. der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Karsten Koch (Vors. der SPD-Ratsfraktion) und Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann.

Zu einem Austausch ist Regierungspräsidentin Dorothee Feller nach Beckum gekommen und sprach mit Vertreterinnen und Vertretern von Rat und Verwaltung über städtebauliche Projekte.

4 Themen standen bei dem Treffen, an dem die Fraktionsvorsitzenden und Teile der Verwaltungsspitze teilnahmen, im Vordergrund: die Neugestaltung von Markt- und Kirchplatz in Beckum, die verkehrstechnische Umgestaltung der oberen Nordstraße, die Sanierung der Gehwege an der Dorfstraße in Vellern und der Endausbau der Straßen im Gewerbegebiet Obere Brede an der A 2.

Umgestaltung von Markt- und Kirchplatz
Den Förderantrag der Stadt Beckum zur Umgestaltung des Markplatzes werde sie mit einem positiven Votum begleiten, so die Regierungspräsidentin. Sie hofft, den Förderbescheid noch vor der Sommerpause überreichen zu können. Es sei wichtig, dass Kommunen sich auf den Weg machten, ihre Innenstädte attraktiv zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu bewahren. Zugleich freute sie sich über engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich am Diskurs beteiligen und mit kommunalpolitischen Entscheidungen auseinandersetzen. 

Komplexe Verkehrssituation am nördlichen Eingangstor zur Innenstadt
Bei einem Ortstermin hatte sich Dorothee Feller ein eigenes Bild von der Kreuzungssituation Sternstraße/obere Nordstraße/Marienplatz gemacht, für die die Stadt Beckum 2 Kreisverkehre und einen Radwegeanschluss anstrebt. Unter anderem durch die Querung der Bahnstrecke der Westfälischen Landeseisenbahn ergibt sich hier eine ausgesprochen komplexe Verkehrssituation. Feller bestätigte im Pressegespräch die Notwendigkeit, hier tätig zu werden, auch wenn das keine einfache Konstellation sei, und erklärte: „An uns soll das Projekt nicht scheitern.”

Straßenendausbau in der Oberen Brede
Auch das rege Bauaufkommen an der Oberen Brede nahm die Regierungspräsidentin aus eigener Anschauung wahr. Sie sicherte zu, die Fördergelder des Landes für den Endausbau der Entlastungsstraße zurückzustellen, solange noch gebaut werde. „Wenn Landesgeld in Straßen investiert wird, soll es ja nachhaltig sein”, so Feller. Sie zeigte sich beeindruckt von dem Gewerbegebiet, das viele Möglichkeiten bietet und einen Schwerpunkt auf Freizeitangebote legt.

Gehwege in Vellern
Für die Erneuerung der Gehwege an der Dorfstraße in Vellern konnte die Behördenchefin aus Münster noch keine Förderzusage in Aussicht stellen, da das Programm vor allem den Radwegebau unterstützen solle.  Sie nehme die Argumente wohlwollend zur Kenntnis.

Nach intensivem Austausch und 2 Ortsterminen kam auch das Beckumer Alleinstellungsmerkmal nicht zu kurz: der Besuch des Karnevalsraums im Stadtmuseum.