Spurenbeseitigung nach dem Unwetter

100 ausgepumpte Keller durch die Feuerwehr, jede Menge Aufräumarbeiten und Absperrungen durch die Städtischen Betriebe Beckum und einige beschädigte Wege: Das ist die 1. Bilanz.

Feuerwehr im Dauereinsatz
Die Feuerwehr hat bis Samstagabend etwa 100 Keller ausgepumpt. Die Einsatzzeiten lagen zwischen 15 Minuten und 5 Stunden. In manchen Fällen reichte es, eine Pumpe vor Ort zu belassen, die dann wieder abgeholt wurde. Die Einsatzleitung der Feuerwehr bedankt sich bei den betroffenen Beckumerinnen und Beckumern für das entgegengebrachte Verständnis, dass die Einsatzkräfte nicht an jedem Schadensort sofort Hilfe leisten können und insbesondere in der Nacht von Freitag auf Samstag Einsatzschwerpunkte gebildet werden mussten. Bemerkenswert und sehr erfreulich war auch die vielfach wahrgenommene Nachbarschaftshilfe, so dass sich einige Einsätze vor Ort bereits erledigt hatten.

Großes Aufräumen nach dem Starkregen
Ein großer Teil der sicherheitsrelevanten Arbeiten konnte durch die Städtischen Betriebe Beckum (SBB) bis Montagnachmittag abgearbeitet werden. Weitere Schadensmeldungen werden priorisiert und abgearbeitet, erst danach können Absperrungen wieder entfernt werden. Diese Arbeiten werden noch einige Tage in Anspruch nehmen. Die Städtischen Betriebe Beckum nehmen weitere Hinweise aus der Bevölkerung gerne unter 02521 29-802 und burcheister@beckum.de entgegen. Jahnsporthalle und Freizeithaus Neubeckum meldeten Wassereinbruch, der sich aber in Grenzen hielt.

Rechenanlagen werden zur Wasserbremse
Die Rechenanlagen in den Gewässern kontrollieren die SBB einmal monatlich. Bei Bedarf werden sie gereinigt. Bei Starkregen steigt der Wasserpegel so stark an, dass im Böschungsbereich liegende Äste, Blätter und leider auch Müll mitgerissen werden. Diese sammeln sich dann bei jeder Barriere, wie Rechen oder auch an der Statue des Nepomuk an der Elisabethstraße. Damit werden Kontrollen und ggf. die Reinigung auch nach jedem Starkregenereignis erforderlich. Am Freitagabend war die Rechenanlage am Osttorparkplatz hochgestaut, so dass Weg und Parkplatz zu überfluten drohten. Hier wurde noch in der Nacht ein Mobilbagger eingesetzt, um die Schwämmsel am Rechen zu entfernen, damit das Wasser weiter abfließen konnte. Die weiteren Kontrollen der Rechenanlagen erfolgten dann am Samstagvormittag. Stichprobenartig wurden dann auch die Wanderwege kontrolliert, bei Bedarf auch abgesperrt. Am Montag wurden dann vorwiegend Meldungen von herabgefallenen Ästen oder umgefallenen Bäumen (z. B. am Siechenhausweg) bearbeitet, auch weitere Absperrungen sind erfolgt.

Bei Wegen vor allem 3 Bereiche betroffen
Der Fachdienst Tiefbau hat vor allem an 3 Stellen Schäden an wassergebundenen Wegen festgestellt. Besonders betroffen waren die Treppenanlage am Höxberg, der Rüenkolk und die Kläranlage. Die Bestandsaufnahme ist hier noch im Gange. Zur Vorsicht bei der Nutzung der Wege wird weiter geraten. Zu beschädigten Kanalanlagen liegen keine Hinweise vor. Es gibt hier aber vermehrten Beratungsbedarf bei den Bürgerinnen und Bürgern.

Bei der Rufbereitschaft des Fachdienstes Recht und Ordnung waren über das Wochenende zahlreiche Hinweise eingegangen.

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Weg zum Spielplatz am Werseradweg: Nach dem Versickern muss beurteilt werden, ob die Wassermassen Schäden hinterlassen haben.
Einsatz in der Werse