Stabhochsprungmeeting der Frauen fällt aus

Das für 13. September im Jahnstadion geplante Leichtathletik-Event wurde von den 3 Veranstaltern Stadt Beckum, Volksbank Beckum-Lippstadt und Turnverein Beckum wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie abgesagt.

„Die lokalen und regionalen Ereignisse und Restriktionen der vergangenen Wochen in den Kreisen Warendorf und Gütersloh haben die drei Veranstalter dazu bewogen, die Veranstaltung in diesem Jahr nicht durchzuführen”, bedauert Chef-Organisator Christof Kelzenberg die jetzt erfolgte Absage. Das sei gerade mit Blick auf die Athletinnen, die gerne in Beckum an den Start gehen würden, sehr schade.

„Ein Meeting, das in 21 Jahren zu einem Sportfest für die ganze Bevölkerung geworden ist, wäre in der gewünschten Form nicht durchzuführen und würde so auch nicht genehmigt werden können”, führt Meeting-Direktor Wolfgang Krogmeier aus. Man habe somit zu keiner anderen Entscheidung kommen können. „Ein Sportfest mit großen Einschränkungen bei den Zuschauern wäre für uns auch nicht der richtige Weg.”

Nun hofft das Orga-Team, die Stabhochspringerinnen nach den Olympischen Spielen 2021 in Tokio wieder in Beckum begrüßen zu können. In den vergangenen Jahren trafen sich immer viele Weltklasse-Springerinnen im Jahn-Stadion. 2019 meisterte dort die Olympiasiegerin von 2012, Jennifer Suhr (USA), respektable 4,75 Meter und gewann damit den international sehr gut besetzten Wettbewerb vor Ninon Guillon-Romarin (Frankreich) und Tina Sutej (Slowenien), die beide jeweils 4,70 Meter überquerten. Den Stadionrekord in Beckum hält mit 4,91 Metern die Kubanerin Yarisley Silva.

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