Städtepartnerschaftstreffen

Aus Anlass des Kulturfestivals Frischluftkultur waren am Wochenende zahlreiche Gäste aus Beckums Partnerstädten zu Gast.

Bedingt durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie hatte Bürgermeister Michael Gerdhenrich seit seinem Amtsantritt im November 2020 zwar Gespräche per Telefon und Videokonferenz mit seiner Kollegin und seinen Kollegen in den Partnerstädten geführt, aber es gab keine Möglichkeit, persönliche Kontakte zu knüpfen. Umso größer war die Freude auf allen Seiten beim Treffen in Beckum.

Aus dem polnischen Grodków, aus La Celle St.-Cloud in Frankreich und aus der Gemeinde Seebad Heringsdorf waren insgesamt 13 Personen angereist, an ihrer Spitze Bürgermeister Marek Antoniewicz, Bürgermeisterin Laura-Isabelle Marisken und die stellvertretende Bürgermeisterin Anne-Sophie Maradeix.

Sie alle kamen am Samstagmorgen zu einer Besprechung in der Aula der Antoniusschule zusammen, an der auch Vertretungen der Ratsfraktionen und des Fördervereins für die Städtepartnerschaften teilnahmen und in der es darum ging, mit welchen Aktivitäten die Städtepartnerschaften nach der Corona-Pause wieder belebt werden können. Hier gibt es viele Ideen und noch mehr guten Willen vom Schulaustausch, über gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Sport und Kultur bis hin zu Jugendcamps ist die Spanne der möglichen Projekte und Aktivitäten groß.

Treffpunkt an diesem Wochenende war mehrmals der Ständehausgarten, wo die Gruppe an Konzerten am Freitag- und Samstagabend teilnahm sowie an einer kabarettistischen Lesung mit Steffen Möller am Sonntagmorgen.

Diese und der anschließende Imbiss, zu dem alle Mitglieder des Beckumer Fördervereins für die Städtepartnerschaften eingeladen waren, waren besondere Höhepunkte des Wochenendes.

Besonders die polnischen Gäste waren sehr erfreut über Steffen Möllers Auftritt, denn dieser ist in Polen ein bekannter Fernsehstar. Möller führte im gut gefüllten Ständehausgarten aus, welche Vorurteile Polen und Deutsche übereinander pflegen und wie groß gleichzeitig die Gemeinsamkeiten sind. Er appellierte an das Publikum, Polen zu besuchen, gerade in diesen politisch schwierigen Zeiten, und miteinander zu reden.

Sein launiger und zugleich sehr beeindruckender Vortrag wurde mit viel Applaus bedacht und Marek Antoniewicz dankte ihm ausdrücklich für seine Ausführungen.

Auf Einladung des Fördervereins gab es anschließend bei einem Imbiss die Gelegenheit, an alte Kontakte in die Partnerstädte anzuknüpfen und neue zu begründen.

 

 

 

 

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Die Gäste aus den Partnerstädten mit Bürgermeister Gerdhenrich und Vertretungen aus Rat, Förderverein und Verwaltung.
Die Gäste aus den Partnerstädten mit Bürgermeister Gerdhenrich und Vertretungen aus Rat, Förderverein und Verwaltung.
(von links) Marek Antoniewicz, Laura-Isabelle Marisken, Michael Gerdhenrich und Anne-Sophie Maradeix freuten sich über die persönliche Begegnung.
(von links) Marek Antoniewicz, Laura-Isabelle Marisken, Michael Gerdhenrich und Anne-Sophie Maradeix freuten sich über die persönliche Begegnung.
Am Sonntagmorgen begrüßten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Vorsitzende des Fördervereins Ulrich Roggenkamp von der Bühne im Ständehausgarten aus das Publikum.
Am Sonntagmorgen begrüßten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie der Vorsitzende des Fördervereins Ulrich Roggenkamp von der Bühne im Ständehausgarten aus das Publikum.
Marek Antoniewicz war voller Freude über Steffen Möllers Vortrag.
Marek Antoniewicz war voller Freude über Steffen Möllers Vortrag.
Der Ständehausgarten war gut besucht.
Der Ständehausgarten war gut besucht.
Auf Einladung des Fördervereins für die Städtepartnerschaften gab es einen Imbiss, bei dem viele bestehende Kontakte zwischen Beckum und den Partnerstädten erneuert und neue geknüpft wurden.
Auf Einladung des Fördervereins für die Städtepartnerschaften gab es einen Imbiss, bei dem viele bestehende Kontakte zwischen Beckum und den Partnerstädten erneuert und neue geknüpft wurden.