Stichproben bei Gelben Säcken

Die Abfuhr der Gelben Säcke war aufgrund des Entsorgerwechsels in den letzten Wochen ein Dauerthema. Jedoch bleiben auch Säcke liegen, weil sie nicht richtig befüllt sind.

Damit zukünftig eine reibungslose Abfuhr erfolgen kann, bittet der Fachdienst Umwelt und Grün der Stadt Beckum einiges zu beachten.

In Deutschland gibt es seit 1991 den Grünen Punkt. Sein Aufdruck auf einer Verpackung signalisiert, dass die Hersteller dieser Verpackung für deren Sammlung, Sortierung und Recycling ein Lizenzentgelt entrichtet haben. Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen beim Kauf eines Produktes mit Grünem Punkt die Entsorgung gleich mit.

Grüner Punkt allein ist nicht ausschlaggebend
Der grüne Punkt auf einer Verpackung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Verpackung in den Gelben Sack wandert. Ob ja oder nein, hängt ganz vom Material ab: Papierverpackungen gehören in die Papiertonne, Glasverpackungen in den Glascontainer. In den Gelben Sack gehören nur so genannte Leichtverpackungen aus Aluminium, Weißblech, Kunststoff und Verbundmaterialien. Dies sind zum Beispiel Konservendosen, Joghurtbecher und -deckel, Getränkekartons, Behälter für Körperpflegemittel, Schokokusskartons, Styroporverpackungen (zum Beispiel von Elektrogeräten), Kronkorken oder Alufolie, und zwar unabhängig davon, ob sie einen Grünen Punkt haben oder nicht.

Nicht jeder Kunststoff gehört in den Gelben Sack
Andere Gegenstände aus gleichen Materialien, beispielsweise Kunststoff-Zahnbürsten, Videokassetten, Einwegrasierer, Klarsichthüllen, Kinderspielzeug (aus Holz, Kunststoff oder Blech), nicht geleerte Verpackungen, Feuerzeuge, Kugelschreiber, Styropor (Dämmmaterial), Tapetenreste und Ähnliches gehören nicht in den Gelben Sack.

Vermehrt Stichproben angekündigt
Die im Auftrag der Dualen Systeme Deutschland handelnde Firma Tönsmeier teilte mit, bei der Sammlung auf die richtige Befüllung zu achten. So würden immer wieder Stichproben durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemacht. Ein nicht richtig befüllter Gelber Sack wird dann nicht mitgenommen. Für Fragen, Auskünfte und Beschwerden ist die Firma Tönsmeier unter der Hotline 0800 88 66 666 kostenlos zu erreichen, oder auch per E-Mail an kommunal.westfalen@toensmeier.de.