Wie funktioniert Deutschland?

11 Jugendliche, die als Flüchtlinge nach Beckum gekommen sind, nehmen zurzeit an dem Programm "Wie funktioniert Deutschland?" teil. Dabei besuchten sie auch die Stadtverwaltung.

Bürgermeister Dr. Strothmann begrüßte sie herzlich in seinem Dienstzimmer und gab einen Überblick über seine Aufgaben. Anschließend ging die Gruppe in den historischen Ständesaal, wo der Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales Herbert Essmeier ihnen einen Überblick über die Organisation und die Aufgaben der Stadtverwaltung gab.

Die jungen Leute stammen aus Guinea, Somalia, Syrien, Afghanistan, Bulgarien, dem Irak und der Türkei. Entsprechend unterschiedlich sind ihre Weltbilder und die Erfahrungen, die sie mitgebracht haben nach Deutschland.

Das 3-wöchige Programm verfolgt das Ziel, den Jugendlichen die deutsche Gesellschaft zu erklären und ihnen aufzuzeigen, wie und wo sie sich einbringen können. Zum einen werden zentrale Grundwerte wie die Menschenrechte sowie die Meinungs- und Religionsfreiheit erläutert. Wichtige Themen sind auch das Verhältnis von Staat und Religion und das von Frauen und Männern, die Bedeutung von Gewaltenteilung und Rechtssicherheit und die Möglichkeiten, seine Ansprüche zu formulieren und durchzusetzen.

Weitere Themen sind das Gesundheits- und das Bildungssystem, Ausbildungs- und Arbeitsorganisation sowie die Aufgaben und die Organisation staatlicher Organe wie Polizei, Justiz und weiterer Behörden.

Dabei werden alle Themen so lebensnah wie möglich vermittelt. Deshalb besuchen die Jugendlichen zahlreiche Einrichtungen wie die Polizei, Beratungsstellen und die Bücherei. Und natürlich darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen, so sind auch Ausflüge nach Münster, in den Aktivpark Phönix und zu Sportanlagen geplant.

Das Programm wird von Innosozial gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Soziales der Stadt Beckum durchgeführt.

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Der erste Weg im Rathaus Beckum führte die Jugendlichen und ihre Begleitungen ins Büro von Bürgermeister Dr. Strothmann.
Der erste Weg im Rathaus Beckum führte die Jugendlichen und ihre Begleitungen ins Büro von Bürgermeister Dr. Strothmann.