Kinderbetreuung während der Corona-Krise

Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen

Seit dem 1. Juli befinden wir uns wieder in der Phase des „Eingeschränkten Regelbetriebes” in Kindertageseinrichtungen. Das generelle Betretungsverbot wurde aufgehoben, gleichzeitig endete die Notbetreuung.

Alle Kinder können mit reduzierten Betreuungsumfängen wieder in die Kindertageseinrichtungen. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Pandemie soll die Betreuung unter Maßgaben des Infektionsschutzes grundsätzlich in eingeschränktem Umfang angeboten werden. In Orientierung an den jeweiligen Betreuungsverträgen und in Anlehnung an das KiBiz sind dies in Kindertageseinrichtungen in Bezug auf den zeitlichen Betreuungsumfang 15 statt 25 Stunden, 25 statt 35 Stunden und 35 statt 45 Stunden wöchentlich. Die jeweilige Ausgestaltung obliegt den Kindertageseinrichtungen.

In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung im Umfang der bestehenden Betreuungsverträge, soweit die besonderen Rahmenbedingungen in personeller und räumlicher Hinsicht vor Ort dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation ausgeschlossen werden kann.

Auf dieser Stufe ist eine Bevorzugung einzelner Personengruppen nicht mehr vorgesehen.

Die Kindertageseinrichtungen, und die Kindertagespflege sind auf diese Situation vorbereitet.


Alle aktuellen Informationen der Stadt Beckum zum Corona-Virus finden Sie hier.

 

Betreuungsangebote der Kindertageseinrichtungen während der Sommerferien

Erwerbstätige Eltern/Sorgeberechtigte, die während der regulären „Kindergartenferien“ im Sommer 2020 aus beruflichen Gründen keinen Urlaub erhalten konnten, konnten dies bisher ihrer Kindertageseinrichtung (KITA) anzeigen und ihr Kind in einer Vertretungs-KITA betreuen lassen.

In der Corona-Pandemie ist dies so nicht mehr möglich. Deshalb haben die KITAs in der Stadt Beckum beschlossen, die Ferienbetreuung selbst sicherzustellen.

Voraussetzung ist, dass die Coronabetreuungsverordnung dies auch zulässt.

Dazu gibt es 2 Modelle:

  1. Während der geplanten Schließungszeit der KITA (in der Regel 3 Wochen) wird eine Notgruppe betrieben. Eltern/Sorgeberechtigte die in dieser Zeit Betreuung benötigen, melden dies schriftlich an und weisen dies durch eine Arbeitgeberbescheinigung nach.
  2. Innerhalb der Sommerferien legen die Eltern/Sorgeberechtigten selbst fest, in welchem Zeitraum von mindestens 2 Wochen sie ihr Kind nicht in die KITA bringen und melden dies bei der KITA schriftlich an. Eltern/Sorgeberechtigte, die innerhalb der Sommerferien berufsbedingt gar keinen Urlaub erhalten können, weisen das durch eine Arbeitgeberbescheinigung nach.

Bei gemeinsam erziehenden Eltern/Sorgeberechtigten benötigen beide eine Arbeitgeberbescheinigung.

Die erforderlichen Formulare finden sie hier.

In Ihrer KITA erfahren Sie, welche Ferienbetreuung dort möglich ist.