Cybermobbing ist ein gesellschaftspolitisches Phänomen

Cybermobbing ist eine Erfahrung, die Frauen im Netz verstärkt trifft. Und dies nicht erst seitdem in der Zeiten der Corona-Pandemie mehr Zeit online verbracht wird.

Bei einer Zahl der betroffenen Frauen von 73% kann nicht mehr von Einzelfällen gesprochen werden, sondern es ist ein gesellschaftspolitisches Phänomen.

Das dieser Hass nicht nur von bestimmten Gruppierungen ausgeht, sondern auch von der sogenannten Mitte der Gesellschaft, verdeutlicht der Beitrag auf dem Sender arte zum #dreckshure.

Hier ist der Link zur Dokumentation.

Und ein paar Zahlen

Amnesty International, 2018

In jedem 15. Tweet wird eine weiße Frau missbräuchlich erwähnt.
In jedem 10. Tweet wird eine schwarze Frau missbräuchlich erwähnt.

Amnesty International, 2017

55% der Frauen empfinden Stress, Angst oder Panikattacken nach einer Gewalterfahrung im Netz.

41% der Frauen hatten Angst um ihr Leben nach einer Gewalterfahrung im Netz.

24% hatten Angst um die Sicherheit ihrer Familie.

76% der Frauen haben ihre Netzaktivitäten nach einer Gewalterfahrung im Netz verändert.

32% von ihnen haben aufgehört im Netz ihre Meinung zu äußern.

 

 

 

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