Gleichstellung ist noch nicht erreicht

Im Grundgesetzt steht es zu lesen, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, aber eben auch, dass der Staat die tatsächliche Gleichberechtigung fördert und auf die Beseitigung von Benachteiligungen hinwirkt. Und da gibt es noch reichlich zu tun.

Letztlich ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der wir alle maßgeblich beteiligt sind.

Gleichstellungsarbeit heute bedeutet, an strukturellen Unterschieden zu arbeiten, damit Voraussetzungen geschaffen werden, dass jeder Mensch das Lebensmodell leben kann welches gewollt ist.

Dazu müssen veraltete Rollenbilder und das Denken in stereotypen Denkstrukturen aufgebrochen werden. Das ist keine Rocketsience, das ist das, was uns täglich über den Weg läuft. Überlegen wir doch nur mal mit welchen Rollenbildern wir aufgewachsen sind, die Werbung, die Aufmachung von Produkten und bei manchen sogar die Preisentwicklung. Und diese Stereotypen werden immer wieder aufgelegt. Das ist keine Weiterentwicklung, sondern Stillstand.
Hier gilt es die Knotenpunkte zu identifizieren um sie an der Wurzel aufbrechen zu können und weiterzuentwickeln. 

Diese Knotenpunkte finden wir in allen Lebensbereichen und daher bedingen sie auf vielerlei Ebenen, dass es noch keine Gleichberechtigung gibt. Auch wenn es uns heute schon so vorkommt, als wäre es kein Thema mehr. Aber das es ein Thema ist, zeigen mir, all die Bemühungen die Uhr zurückzudrehen und die Bemühungen eine Gleichberechtigung zu erlangen zurückzudrängen.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat die Aufgabe, diesen Verfassungsgrundsatz für Frauen und Männer durchzusetzen, die Gleichberechtigung voranzutreiben und auf die Beseitigung von Nachteilen hin- und ihrem Entstehen entgegenzuwirken. Sie ist die Ansprechpartnerin für gleichstellungsrelevante Angelegenheiten und Kooperrationspartnerin.

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Beckum

Monika Björklund
Rathaus Beckum (Raum 169)
Weststraße 46
02521 29-106
02521 2955-106 (Fax)

Aufgaben: