Neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Beckum

Gudrun Kemsa zeigt „Floating Spaces“

In der neuen Sonderausstellung „Floating Spaces. Fotografien – Videoinstallationen“ im Stadtmuseum Beckum begegnen den Besucherinnen und Besuchern bekannte Orte des urbanen und natürlichen Landschaftsraumes, die sich in den Arbeiten der Künstlerin Gudrun Kemsa der gewohnten Zugänglichkeit entziehen. Luxuriöse Einkaufsstraßen, gewöhnliche U-Bahnhöfe oder das Meer: Diese sonst so vertrauten Orte wirken seltsam befremdlich, unwirklich theatralisch, überzeichnet irreal oder verschwommen, weichgezeichnet und nebulös – fast abstrakt. Die Fotografin und Videokünstlerin Gudrun Kemsa versteht ihre „Floating Spaces“ als eine ästhetische Erweiterung der alltäglichen Wahrnehmung und somit als eine Möglichkeit Bekanntes neu zu entdecken.

Ausstellung im Stadtmuseum

Sie eröffnet ungewohnte Zugänge von scheinbar alltäglichen Szenarien, die die Betrachtenden motivieren, die eigenen Sehgewohnheiten und Sinneseindrücke zu überprüfen. In den Videoinstallationen bewegen sich die Bildräume kontemplativ durch Raum und Zeit und wirken unmittelbar entschleunigend auf die Betrachtenden.

Bild im Stadtmuseum

Die in Düsseldorf lebende Foto- und Videokünstlerin Gudrun Kemsa studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2001 ist sie Professorin für „Bewegte Bilder und Fotografie“ an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Ihr künstlerisches Werk wurde mit zahlreichen Stipendien und Auszeichnungen gewürdigt.

Zur Ausstellungseröffnung im Beisein der Künstlerin am Sonntag, 22. März, um 11 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 17. Mai im Rahmen der Öffnungszeiten des Museums zu sehen.

Stadsmuseum Beckum

In Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Siegburg und dem Kunsthaus Nürnberg