Prävention rettet Leben – Offenheit stärkt Betroffene

Heute ist Weltkrebstag

Am 4. Februar ist Weltkrebstag. „Der internationale Aktionstag erinnert uns daran, dass Krebs jeden treffen kann – und dass Prävention, Früherkennung und gesellschaftlicher Zusammenhalt entscheidend sind, um Leben zu retten und Betroffene zu stärken“, betont Monika Björklund, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Beckum.

Jedes Jahr erkranken weltweit Millionen Menschen an Krebs, in Deutschland mehrere hunderttausend. Viele dieser Erkrankungen ließen sich durch einen gesunden Lebensstil und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vermeiden oder früher erkennen.

Prävention braucht Bewusstsein – und Mut

Trotz guter Angebote nutzen viele Menschen die Vorsorge nicht ausreichend. Besonders Männer gelten als zurückhaltend: Sie gehen seltener zu Früherkennungsuntersuchungen, sprechen weniger über Beschwerden und suchen medizinische Hilfe oft erst spät. Das führt dazu, dass Krebsarten wie Prostata-, Lungen- oder Darmkrebs bei ihnen häufiger erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert werden.

Betroffene stärken – nicht allein lassen

Eine Krebsdiagnose verändert das Leben schlagartig und bringt Ängste, Unsicherheiten und häufig soziale Isolation mit sich. Umso wichtiger ist es, Betroffene zu unterstützen – durch offene Gespräche, verständliche Informationen und solidarisches Handeln im privaten wie beruflichen Umfeld.

„Gerade Männern fällt es oft schwer, über Krankheit, Angst oder Überforderung zu sprechen. Es braucht niedrigschwellige Angebote, positive Vorbilder und eine Kultur, die Offenheit zulässt. Niemand sollte das Gefühl haben, diesen Weg allein gehen zu müssen“, so Björklund.

Gemeinsam gegen Krebs

Der Weltkrebstag erinnert daran, dass Krebs nicht nur eine medizinische, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung ist. Und er erinnert daran, wie wichtig es ist vorzusorgen.

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