Industrieverein und Bürgermeister bekräftigen Schulentwicklungsplanung:

„Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft“

Sanierungen und Erweiterungen sind überfällig. Unterricht findet teilweise bereits in Containern statt. Mit der Rückkehr zu G9, dem wachsenden Raumbedarf durch den Offenen Ganztag in der Grundschule sowie veränderten pädagogischen Anforderungen steigt der Handlungsdruck weiter. Eine moderne Bildungsinfrastruktur ist keine freiwillige Leistung, sondern Kern kommunaler Daseinsvorsorge.

Die Schulentwicklungsplanung wurde über Jahre sorgfältig erarbeitet – auf Basis belastbarer Prognosen, klarer Raumstandards und fundierter Machbarkeitsstudien. Sie ist fachlich abgesichert, politisch beschlossen und finanziell hinterlegt; bislang wurde sie von allen Fraktionen im Rat der Stadt Beckum getragen. Ihre Umsetzung nun infrage zu stellen, sei nicht nur wenig nachvollziehbar, sondern berge das Risiko erheblicher Verzögerungen und steigender Kosten, sind sich die am Austausch Beteiligten einig.

Der Industrieverein bekräftigt seine Unterstützung. Der Vorsitzende Caspar Krogbeumker betont: „Gute Bildung ist ein zentraler Standortfaktor. Familien entscheiden sich für Orte mit leistungsfähigen Schulen, Unternehmen brauchen qualifizierte Fachkräfte. Investitionen in Schulen stärken Zukunft, Bildung und Wettbewerbsfähigkeit unserer Stadt.“

Gerade in finanziell anspruchsvollen Zeiten sind Priorisierung und Haushaltsdisziplin erforderlich. Oberste Priorität müsse jedoch die Umsetzung der beschlossenen Schulentwicklungsplanung haben. Planungssicherheit und Verlässlichkeit seien dabei entscheidend. „Unternehmen treffen Investitionsentscheidungen auf Grundlage verlässlicher Rahmenbedingungen – diese Verlässlichkeit erwarten wir auch von der Kommunalpolitik“, so der Industrieverein. Die Schulentwicklungsplanung sei ein zentraler Baustein der strategischen und nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Stadt.

Industrieverein und Bürgermeister appellieren daher an alle politischen Verantwortungsträger, die beschlossene Planung zügig umzusetzen und notwendige Entscheidungen noch vor der Sommerpause verbindlich zu treffen. Denn Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt, den Wirtschaftsstandort und in die Chancen der nächsten Generation, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung abschließend.