Stab für außergewöhnliche Ereignisse bildet sich fort
Was wäre, wenn? – Stadt Beckum trainiert den Ernstfall
Wer muss wann alarmiert werden, welche Bevölkerungsgruppen benötigen besonderen Schutz, wo finden Betroffene Zuflucht und Unterstützung, welche Maßnahmen sind im Ernstfall zwingend – und wie wird sichergestellt, dass Informationen klar und abgestimmt weitergegeben werden? Diese und viele weitere Fragen standen im Mittelpunkt einer zweitägigen Schulung zum Thema „Krisenmanagement“ mit externen Fachkräften der Kommunalagentur NRW.
Vertreten waren alle Bereiche, die im Krisenfall reibungslos zusammenarbeiten müssen: vom Verwaltungschef und seinem Allgemeinen Vertreter über den Leiter des SAE, die Feuerwehr und den Fachdienst Recht und Ordnung bis hin zum Fachbereich Innere Verwaltung, dem Abwasserbetrieb und der Pressestelle. Gemeinsam tragen sie – und je nach Lage weitere Führungskräfte – Verantwortung dafür, im Notfall schnell, koordiniert und umsichtig zu handeln, um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.
Die Schulung, die in den Räumen der Feuer- und Rettungswache Beckum stattfand, stärkte nicht nur das Fachwissen, sondern vor allem das gemeinsame Bewusstsein für mögliche Ausnahmesituationen. Sie machte deutlich, wie wichtig eingespielte Abläufe, klare Zuständigkeiten und ein verlässliches Netzwerk interner und externer Akteure sind, um im Ernstfall sicher agieren zu können.

