Stehende Ovationen

Albrecht Menzel und Elisabeth Brauß begeistern

Unter dem Titel „Wenn sich Violine und Flügel treffen“ begeisterte der als „Teufelsgeiger“ des neuen Jahrhunderts von der Presse gefeierte Geigenvirtuose Albrecht Menzel. Hochvirtuos und nuancenreich spielte er zusammen mit der Pianistin Elisabeth Brauß die Sonate G-Dur, KV 301, von Wolfgang Amadeus Mozart. Es folgte die Sonate für Violine und Klavier Es-Dur, Opus 18, von Richard Strauss – die einzige Violinsonate des Komponisten.

Mit begeistertem Beifall wurden der Künstler und die Künstlerin, die sich in ihrem Spiel gegenseitig beflügelten und eine Einheit bildeten, in die Pause verabschiedet. Im zweiten Konzertteil musizierten Albrecht Menzel und Elisabeth Brauß die viersätzige Sonate A-Dur für Violine und Klavier von César Franck ausdrucksstark und technisch brillant. Nach stehenden Ovationen und langanhaltendem Schlussapplaus spielten die beiden als Zugabe den „Czardas“ des italienischen Komponisten Vittorio Monti.

Das grandiose Konzert führte durch 3 Jahrhunderte Musikgeschichte und wird den Besucherinnen und Besuchern noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.